Kunst im Hollerhaus als Mosaiksteinchen von Teilhabe

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Bildnerisches Gestalten in sehr vielfältigen Variationen erlebten die Gäste der diesjährigen Vernissage „Kunst im Hollerhaus“. / 11.10.2018

Die beiden Hollerhaus-Künstler Christian Bluhm und Mirza Garagic stellten gemeinsam mit der renommierten Malerin Angelika Schweiger ihre Werke vor. „Seit vielen Jahren verfolgt das Hollerhaus den inklusiven Ansatz dieser Veranstaltung. Bei uns stellen Künstler mit und ohne Behinderung ihre Werke gemeinsam aus“, erklärt Hollerhaus-Geschäftsführer Roman Schiele. Und ganz besonders freut ihn das große Interesse der Besucher an dieser Veranstaltung, die für ihn eines von vielen „Mosaiksteinchen ist, die es für Teilhabe braucht“.

Äußerst kurzweilig gestaltete Laudator Richard Gruber seinen Blick auf die dargestellten Werke. Mirza Garagic, „Genie des Abklebens und des Überlagerns von Farbschichten“ beeindruckte erneut mit seinen stimmungsgeladenen Kompositionen. Auch bei den Werken von Christian Bluhm ist die Entstehung äußerst interessant: Er bearbeitet bereits gestaltete Leinwände, entwickelt bestehende plastische Strukturen weiter und fasziniert unter anderem mit seinen monochromen Bildern.  Seinen Rundgang durch die Ausstellung beschließt Richard Gruber mit der Betrachtung der Werke von Angelika Schweiger, allesamt „von der Natur inspirierte, farbliche Landschaftsstimmungen, in die sich der Betrachter fallenlassen kann“.

Die musikalische Begleitung durch die Ingolstädter Band „groove3“, mit einer Mischung aus Standard-Jazz-Nummern und Stücken aus dem Bereich Fusionjazz sowie anspruchsvoller Popmusik schuf den harmonischen Rahmen.

Die Ausstellung in den Räumen des Hollerhauses ist bis zum 26. Oktober zu sehen: Montags bis Donnerstags von 9.00 bis 16.00 Uhr, Freitags von 9.00 bis 15.00 Uhr.