Apfelkuchen und Birnenkompott mit Früchten aus dem Hollerhaus-Garten

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Beschäftigte der Förderstätte verarbeiten selbstgeerntetes Obst zu kleinen Köstlichkeiten / 06.09.2018

Den ganzen Sommer haben die Obstbäume im Garten des Hollerhauses Schatten gespendet, jetzt wo der Herbst vor der Tür steht, schenken sie den Beschäftigten der Förderstätte frisches Obst. „Seit einigen Jahren schon“, berichtet Nena Stanojlovic, Betreuerin in der Förderstättengruppe 1 (FS1), „ernten wir das Obst mit unseren Klienten und verarbeiten die Früchte zu Kompott, Marmelade oder Gelee.“

Und da heuer die Ernte ganz besonders reich war, gab es auch ganz besonders viel zu tun. So wurde gemeinsam das Obst gewaschen, entkernt, geschält und geschnitten – sinnstiftende Tätigkeiten, bei denen alle Sinne angesprochen werden und auch schon mal zwischendurch probiert werden darf. „Bei den Rezepten“ erläutert Nena Stanojlovic stolz, „greife ich auf das zurück, was ich noch von meiner Mutter gelernt habe.“ So entstehen kleine Köstlichkeiten für den Genuss in der Förderstättengruppe. Wenn dann der frische Duft des selbstgebackenen Obstkuchen durch den Gang strömt, entsteht im Hollerhaus eine Atmosphäre von Landlust und alten Zeiten.

Nena Stanojlovic hat die Idee einer regelmäßigen Obstküche jetzt auch als Vorschlag für eine künftige Kursgruppe in das hauseigene Verbesserungswesen eingebracht. „Es wäre doch toll. Wenn auch aus den anderen Gruppen Klienten mitmachen könnten“, sagt sie. Die Idee jedenfalls passt gut in die pädagogische Arbeit des Hollerhauses, in dem es zum Beispiel schon heute ein großes Kräuterbeet gibt. In Zukunft wird zudem im Neubau der Förderstätte in Münchsmünster ein Gewächshaus und ein Tiergehege zum pädagogischen Konzept gehören.

 

 

Bild: Nena Stanojlovic und Nikolas Duchow aus der FS1 beim Kuchenbacken.