Hollerhof als "Blühender Betrieb" ausgezeichnet

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Umweltminister Thorsten Glauber ehrt den Hollerhof im Rahmen des "Blühpakts Bayern" / 30.09.2021

Für sein Engagement beim Schutz der Artenvielfalt erhielt der Hollerhof in Münchsmünster nun eine besondere Auszeichnung. Im Rahmen des „Blühpakts Bayern“ zeichnete Umweltminister Thorsten Glauber den neuen Standort des Hollerhauses als „Blühenden Betrieb“ aus. Bei der feierlichen Ehrung auf dem Gelände der Landesgartenschau in Ingolstadt verwies er auf die vorbildlichen Maßnahmen der Einrichtung für schwerst mehrfachbehinderte Menschen. Der Außenbereich von Förderstätte und Wohnheim wurde für die sinnstiftende gartentherapeutische Arbeit der Klienten nicht nur barrierefrei angelegt, sondern auch weitestgehend naturnah gestaltet. So entstanden Wiesensäume um die Gebäude, eine Streuobstwiese, Weideflächen für die dort lebenden Alpakas, ein Obst- und Beerenspalier, großzügige Staudenflächen und freiwachsende Hecken. Besonderes Augenmerk verdient auch der im Eingangsbereich des Hollerhofs gelegene Naturgarten, der Lebensraum für Insekten, Vögel, Kleintiere und Amphibien ist. Steinmauern und -pyramiden, liegendes und stehendes Totholz, offene Böden mit Sand und Lehm, Wildsträucher und ein weiterer Wiesenbereich bilden diesen Raum.

„Es war uns von Anfang an wichtig, einen Außenbereich zu schaffen, der unseren Klienten eine besondere Lebensqualität bietet und gleichzeitig die Belange des Naturschutzes berücksichtigt. Nachhaltiges Handeln ist uns wichtig“, betont Hollerhaus-Geschäftsführer Roman Schiele. „Unsere Klienten und Mitarbeitenden sowie alle Besucher spüren die wohltuende Atmosphäre des Hollerhofes und können hier eine besondere Beziehung zur Natur entwickeln.“ Gemeinsam mit den beteiligten Landschaftsarchitekten Renate und Georg Beyer sowie der für die Gartentherapie zuständigen Mitarbeiterin Contya Allefeld nahm Roman Schiele die Auszeichnung entgegen.

Bild: Renate Beyer, Contya Allefeld, Georg Beyer, Roman Schiele (von links) bei der Auszeichnung durch Umweltminister Thorsten Glauber

Eindrücke vom Hollerhof: