Spätsommer auf dem Hollerhof

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Gartentherapeutische Arbeit der Förderstätte kann beginnen / 17.09.2020

 

Noch einmal schenkt uns der Spätsommer in diesen Tagen einige sonnige und warme Tage, sodass auch auf dem Hollerhof in Münchsmünster die Arbeit in der Gartenwerkstatt starten kann. Die Blumen und Gemüsebeete sind vorbereitet, die Pflanzen im Hopfengarten gesetzt und auch die speziellen Hochbeete für Menschen im Rollstuhl sind vor dem großen neuen Gewächshaus aufgestellt.

Die weitläufige Anlage zwischen Wohnheim und Förderstätte nimmt derzeit mehr und mehr Gestalt an. Rasenflächen sind angelegt, Gräser und Stauden gesetzt, Wege gepflastert und auch schon einige Sonnensegel aufgezogen, die Schatten spenden. Die Gerüste der Förderstätte, des Wohnheimes und auch des künftigen Begegnungshauses sind abgebaut und der farbliche Dreiklang der Fassaden aus gebrannten Ton geben dem Gartenbereich eine warme Rahmung. In einem der Gemüsebeete wachsen üppige Kürbispflanzen, die im Rahmen der gartentherapeutischen Arbeit von den Klienten der Förderstätte regelmäßig bewässert werden. An den Hochbeeten werden jetzt noch einige Kräuter gepflanzt und der Mutterboden aufbereitet. „Auch im Spätsommer und demnächst im Herbst gibt es hier viele sinnstiftende Tätigkeiten, die vielfältige Sinneserfahrungen ermöglichen“, berichtet Contya Allefeld, die für den gartentherapeutischen Bereich auf dem neuen Hollerhof verantwortlich ist. „Und natürlich genießen wir alle jetzt dabei die Spätsommersonne.“

Am Morgen begann der Tag für die Klienten in der Förderstättengruppe 2 mit dem Frühsport im Innenhof unter einem strahlend blauen Himmel. Mit Therabändern und einem Ball konnten alle zusammen mit Bewegung in den Tag starten. Die Terrassen vor den Gruppenräumen und auch der zentrale Platz in der Mitte bieten dazu hervorragende Möglichkeiten. Betreuerin Diana Metzger ist von den Möglichkeiten auf dem Hollerhof begeistert: „Das macht einfach Spaß, hier zu sein und diesen Start eines neuen Projektes mitzuerleben.“

Derzeit sind vier Förderstättengruppen auf dem Hollerhof im Betrieb. Im Vollbetrieb werden es insgesamt sieben Gruppen und drei Wohnheimgruppen für erwachsene Menschen mit schweren körperlichen und mehrfachen Beeinträchtigungen sein. Für das Wohnheim werden weiterhin noch Fachkräfte, Hilfskräfte, qualifizierte Hilfskräfte, Mitarbeitende im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) gesucht